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Männer I28.10.2013

Zu viel Flaute gegen den Spitzenreiter: TS - TV Altenhasslau 23:31 (9:15)

Die Herrenmannschaft hat völlig zu Recht das Spitzenspiel gegen den TVA verloren. 

     

Die Zutaten für das Ergebnis sind schnell aufgezählt. Im Tor hatte Tobi Hombach keinen seiner Sahnetage erwischt, sein Gegenüber Timo Wild dagegen schon. Weiterhin waren die sonst zusammen auch schon mal für 20 Tore in einer Begegnung guten Marius Hehn, Henning Weigert und auch Mathias Funk diesmal ohne jede Fortune und kamen zusammen gerade mal auf 2 Treffer in 60 Minuten. 
Außerdem wurden von den 11 zugunsten unserer Mannschaft verhängten Strafwürfe leider 3 nicht verwertet und auch in anderen Situation vor dem gegnerischen Keeper versagten oft die Nerven. 
Damit gibt es nur eine Konsequenz aus der Schlappe: Mund abputzen und weiter ! 
     
Über die gesamte Spielzeit hinweg warteten der Trainer und auch die zahlreichen Zuschauer, dass der Knoten irgendwann platzt, es löste sich aber nicht mal ein Knötchen. Für den hohen Rückstand zur Pause war insbesondere die rechte Abwehrseite verantwortlich und im Angriff die katastrophale Abschlußschwäche. 
     
In Durchgang zwei hielt man lange den Abstand konstant und war damit auf Augenhöhe. 
 
Es mag befremdend klingen, aber die Abwehr der Gäste war alles andere als sattelfest. Die Konsequenz waren die vielen Strafwürfe und in Halbzeit 1 auch einige Zeitstrafen. Leider wurde die konsequente Linie von den guten Schiedsrichtern in der zweiten Halbzeit nicht weiter verfolgt, obwohl die TVA-Akteure fast immer zu spät am Mann waren und von hinten dranhingen bzw. die starken Kreisläufer Standfest und Weber schon vor der Ballannahme festhielten. 
Da im Handball sich alle Fehler meist schnell rächen, kann man denn nur ahnen, wie es hätte laufen können: 3-4 mehr gehaltene Bälle + 7-8 verwertete klare Einwurfmöglichkeiten + 4-8 mehr Zeitstrafen wegen Haltens = 14 bis 20 mehr erfolgreiche Aktionen, die die Spielwaage hätten auf die andere Seite kippen können. 
 
Insgesamt überhaupt kein Beinbruch, denn man hat gesehen, dass man grundsätzlich auf dem gleichen Niveau spielen kann. Außerdem scheint sich das Kreisspiel von Woche zu Wochen noch weiter zu verbessern und auch dieses Mal zeigten von den aufgerückten Jugendlichen Seegräber und Horch, dass sie auf dem Männer-Niveau angekommen sind. 
     
TS: Tobias Hombach und Tim Wacker (n.e) im Tor; Björn Thon 1, Marius Hehn 1, Henrik Krischke 5/3, Henning Weigert 1, Mathiias Funk, Torsten Weber 5/4, Marc Standfest 3, Sascha Möhwald 2, Mario Horch 2, Andrè Seegräber 3/1 und Marius Lotz (n.e.).